Redaktion Gemeindebrief

Die jeweiligen Ausgaben des Gemeindebriefes werden von einem Redaktionsteam konzipiert und gestaltet. Dieses Redaktionsteam besteht aus fünf Mitgliedern: Dieter Barthold, Wieland Curdt (verantwortlich), Jens Kloppenburg, Katharina Schauzu und Sabine Nause. Das Redaktionsteam freut sich über Lob, konstruktive Kritik und Anregungen. Christel Gremse liest die jeweiligen Ausgaben unter orthographischen Gesichtspunkten Korrektur.

Auf dieser Seite erhalten Sie nähere Erläuterungen zum Namen "Der Brückenbauer" und Informationen zu seinem publizistischen Konzept bzw. den Zielsetzungen, die das Redaktionsteam mit dem Gemeindebrief verbindet.

 

"Der Brückenbauer" als Download

Hier können Sie die jeweils aktuelle und vergangene Ausgaben "Des Brückenbauers" downloaden. 

 

 

Erläuterungen zum Namen "Der Brückenbauer"

Das Redaktionsteam beschloss, die formale und inhaltliche Neugestaltung des Gemeindebriefes durch eine andere Namensgebung zum Ausdruck zu bringen.

Folgende Überlegungen führten zu der Entscheidung, die Bezeichnung "Der Brückenbauer" einzuführen:

1) "Der Brückenbauer" ist ein eigenständiger Name, der zugleich die alte Bezeichnung "Kirchenbrücke" aufnimmt. So soll mit dieser Namensgebung Fortsetzung und Neubeginn des alten Gemeindebriefes markiert werden.

2) "Der Brückenbauer" beinhaltet die Zielsetzung des Redaktionsteams, mit Hilfe des Gemeindebriefes an dem Brückenbau zwischen Unteroker und Oberoker mitzuwirken - "Der Brückenbauer" als eine Brücke über die Bahnbrücke.

3) "Der Brückenbauer" beinhaltet die Zielsetzung des Redaktionsteams, mit Hilfe des Gemeindebriefes eine Brücke von der ev.-luth. Kirchengemeinde zu den Okeraner Bürgern zu bauen - gerade auch zu den Kirchlich-Distanzierteren. d) Der Name "Brückenbauer" impliziert einen Vorgang, der nie zu einem Abschluss kommt, sondern sich einem steten Wandlungsprozess befindet. Das entspricht dem Wesen kirchlicher Arbeit.

4) In Glaubenskursen, Predigten und Andachten wird Jesus häufig als Brücke zwischen Gott und Mensch bezeichnet. Jesus als "Der Brückenbauer", der uns über den Strom der Zeit hin zum ewigen Leben trägt. Selbst dieser zentrale Inhalt christlicher Botschaft kann mit dieser Namensgebung in Verbindung gebracht werden. f) Der Name "Brückenbauer" ist keine abgegriffene, farblose Bezeichnung wie z.B. "Kirchenbote", "Aus der Gemeinde", "Gemeindebrief", "Kirchennachrichten", etc... 

5) Die Bezeichnung strahlt Optimismus aus und vermittelt den Eindruck: Auch wenn der Geist Gottes weht, wo er will... wir können und dürfen bei dem Brückenbau mitwirken.

Das Redaktionsteam: Dieter Barthold, Ullrich Müller-Pontow (verantw.), Jens Kloppenburg, Sabine Nause, Katharina Schauzu

 

 

Erläuterungen zum publizistischen Konzept des „Brückenbauers“

1. Zielsetzung des Gemeindebriefes
1.1. Das Gefühl der Zugehörigkeit stärken
Ein Ziel des Gemeindebriefes besteht darin, den „Brückenbauer" zu einem attraktiven Publikationsorgan für alle Okeraner Bürger/innen werden zu lassen. Unser Blatt soll ihnen ein Gefühl der Zugehörigkeit gegenüber ihrer Kirchengemeinde vermitteln. Damit verbindet das Redaktionsteam die Hoffnung, dass sich die Leser/innen auch mit der Propstei Goslar und der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig identifizieren. Denn viele Gemeindeglieder fühlen sich mit ihrer Parochialgemeinde, ihrer Propstei und ihrer Landeskirche wenig verbunden oder treten aus der Kirche aus.

1.2. Das Zusammenwachsen der kirchengemeindlichen Traditionen fördern
Die Quartiersbildung der ehemaligen Martin-Luther-Gemeinde (Oberoker) und der ehemaligen Paulus-Gemeinde (Unteroker) im Jahr 2006 führte auch zu Spannungen innerhalb der Gemeinde. Sie sind beispielsweise in der mangelnden Bereitschaft erkennbar, sich mit der jeweils anderen kirchengemeindlichen Tradition zu identifizieren. Der anzutreffende Sprachgebrauch von „die und wir" verdeutlicht dieses Problem. Durch die Gemeindebriefarbeit will das Redaktionsteam helfen, die mit dieser binnengemeindlichen Problematik verbunden Spannungen abzubauen und das Zusammenwachsen der kirchengemeindlichen Traditionen zu fördern.

1.3. Wahrnehmung evangelisch-publizistischer Aufgaben
Der Gemeindebrief gelangt als kostenlose Verteilpublizistik in alle Okeraner Haushalte. Um möglichst viele Leser/innen anzusprechen, ist das Redaktionsteam um Beiträge bemüht, die eine Vielfalt an publizistische Aufgaben wahrnehmen:
a) verkündigen
b) informieren
c) Meinung bilden
d) unterhalten
e) beraten.

2. Der Versuch einer praktischen Umsetzung
Exemplarisch erläutert der folgende Abschnitt, wie sich die genannten Zielsetzungen auf die formale und inhaltliche Gestaltung der Gemeindebriefe auswirken.

2.1. Das Gefühl der Zugehörigkeit stärken
Ein Gemeindebrief vermag das Gefühl von Zugehörigkeit zu stärken, wenn er u.a. die Leser/innen auf inhaltlicher Ebene erreicht. Das Redaktionsteam ist daher um eine Vielfalt an Themen bemüht. Sie werden im Folgenden stichwortartig aufgezählt:
a) Altersspezifische Themen Kinderseite; Propsteijugend und KFS (Jugendliche); Christliche Erziehung (Junge Familien); Gedanken zum Alter (für Senioren/innen).
b) Themen, die auch Kirchlich-Distanziertere ansprechen Weihnachten und Neujahr; Buchbesprechungen; Nachdenkliches / Besinnliches; Geistliches Wort; allgemeine Informationen zur Kirchengemeinde; Veranstaltungen / Projekte, die neben der Kirchengemeinde auch von anderen Institutionen und Vereinen getragen werden; Thema: Kirchenmitgliedschaft; Trauerbewältigung.
c) Themen, die eher die sog. „Kerngemeinde" ansprechen Informationen zu Gruppen und Kreisen, Ankündigung von Gottesdiensten und Veranstaltungen.
d) Themen, die die Ebene der Propstei und Landeskirche betreffen Mit der Zielsetzung, das Zugehörigkeitsgefühl zur Parochialgemeinde zu stärken, war die Hoffnung verbunden, dass sich die Leser/innen auch mit der Propstei Goslar und der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig identifizieren. Deswegen werden in den Gemeindebriefen Themen behandelt, die über den Tellerrand der Ev.-luth. Kirchengemeinde von Oker hinausblicken. Aus dieser Themenvielfalt haben sich - insbesondere seit der Ausgabe (Dezember 07 - Februar 08) - folgende Rubriken gebildet: „An-gedacht", „Aus der Redaktion", „Veranstaltungen", „Kinderseite", „Blick über den Zaun" (Diese Rubrik behandelt Themen, die die Propstei bzw. die Landeskirche betreffen), „Aus den Gemeindegruppen und Kindergärten", „Verschiedenes", „So sind wir zu erreichen", „Freud und Leid", „Gottesdienste".

2.2. Das Zusammenwachsen der kirchengemeindlichen Traditionen fördern
Dieser Zielsetzung versucht das Redaktionsteam auf zwei Weisen zu entsprechen:
a) Seit September heißt der Gemeindebrief „Der Brückenbauer" (vgl. Erläuterungen zur Namensgebung)
b) Die Titelseite bildet Motive aus Ober- und Unteroker ab. Auf diese Weise sollen beide kirchengemeindlichen Traditionen aufgenommen und ihre Einheit verdeutlicht werden.  Zugleich kommt auf diese Weise der starke Lokalbezug des Gemeindebriefes zum Ausdruck.

2.3. Wahrnehmung evangelisch-publizistischer Aufgaben
Die unter 1.3. genannten Aufgaben evangelischer Publizistik versucht das Redaktionsteam mit einer Vielfalt an journalistischen Darstellungsformen wahrzunehmen:

  • a) Verkündigen: durch Liedtexte, Gedichte, geistliches Wort
  • b) Informieren: durch Ankündigung von Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen, Informationen zu kirchlichen Feiertagen, Berichte aus Gemeindegruppe und Kindertagesstätten, Meldungen / Bekanntmachungen, etc.
  • c) Meinung bilden: durch Interviews und Leserbriefe
  • d) Unterhalten: durch Gedichte, Grafiken, Witze, Buchbesprechungen
  • e) Beraten: Buchbesprechungen. Dieser Aspekt soll im kommenden Gemeindebrief durch die Vorstellung der christlichen Patientenverfügung und der Vorsorgevollmacht verstärkt aufgenommen werden.